Canti

Darnaach viartausink jaar

Darnaach viartausink jaar
Dopo quattromila anni
Nach viertausend Jaharen
Darnaach viartausink jaar,
as dar Adam hat gaveelt,
ist khemmet at diisa belt
dar ünsar liibe Gott.
Dopo quattromila anni
dal peccato di Adamo,
è venuto a questo mondo
il nostro caro Iddio.
Nach viertausend Jaharen,
als der Adam gefehlt hat,
ist auf diese Welt gekommen
unser lieber Gott.
Ear af dar belte khammet
un stéet vor hörtan hia,
gabüartet von Maria,
tzo raicharan in mann.
Egli è qui venuto
per arricchire l’uomo
e rimarrà fra noi,
nato da Maria.
Er kam auf die Welt
und bleibt für immer hier,
geboren von Maria,
den Menschen reicher zu machen.
Von engheln khööt in schaafarn,
bas gang in Betlèm gamacht,
soi ghéent in de mittenacht
tzo naigan ‘s hàalghe khint.
Gli angeli annunciano ai pastori
ciò che a Betlemme avviene.
Ed essi vanno, a notte fonda,
e adorano il bambino.
Die Engel sagen es den Schäfern,
was in Bethlehem geschehen ist,
sie gehen um die Mitternacht,
das heilige Kind zu ehren.
Se vennent ‘s in an pèarnle,
af an minsche hööbe,
in an hüüdarle grööbe,
un ist von Gott dar Sun.
Trovano il figlio di Dio
dentro una mangiatoia:
è avvolto in ruvido panno
è posto su un po’ di fieno.
Sie finden es in einer Krippe
auf ein wenig Heu
in einer groben Windel
und es ist Gottes Sohn.
Gabuart’ in bintar tzait,
in armakhot un vriise,
‘s öksle anlòan mit pliise
un ‘s éesele haltent ‘s barm.
Nato in tempo d’inverno
nella povertà e nel gelo
non ha, per riscaldarsi,
che un asino ed un bue.
Geboren zur Winterszeit
In Armut und in Kälte,
nur ein Öchslein mit seinem Atem
und ein Eselchen halten es warm.
Gasegt an stèarn in hümmel,
drai mann von morgond lèntar,
in khunighe gabèntarn
leghent sich af an beg.
Scoprono la stella in cielo
tre uomini in oriente
e si mettono per via
vestiti d’abiti regali.
Gesehen einen Stern am Himmel,
drei Mann aus Morgenländern
in Gewändern von Königen
machen sich auf den Weg.
Un naach von demme marche
soi vor Sionne khammten,
den Gott gabüartet vanten,
von Betlèm in an stall.
Così, seguendo il segno,
giungono fino a Sion
e trovano ch’è nato Iddio
in una stalla di Betlemme.
Und diesem Zeichen folgend
kamen sie vor Sion,
fanden Gott geboren
in einem Stall su Bethlehem.
Se naighent alle drai,
iin un de liibe vrau,
un schenkhent gakhniighet au
bairoch, mìarn un golt.
S’inchinano i tre Magi
innanzi a Lui e alla Signora
ed offrono, così prostrati,
incenso e mirra ed oro.
Sie neigen sich alle drei
vor ihm und der lieben Frau
und schenken am Boden kniend
Weihrauch, Myrrhe und Gold.
O Gott, ba d’alles mööghet,
von oich beghen ist hümmel,
d’èard’, dar glitz, dar tümmel
un ìart, gabüart’ so arm.
Onnipotente Iddio!
Tu che creasti il cielo,
la terra, il lampo, il tuono:
hai scelto povertà, fra noi.
O Gott, der alles vermag,
von Euch wegen ist Himmel,
die Erde, der Blitz, der Donner
und Ihr seid so arm geboren.
Met diisar hòoghen schuule
Iart liarnet, Vatar ündar,
üs andarn armen sündar,
beln beg tzo treffan ist.
Con questo esempio,
Padre, tu mostri – a noi
che siamo in fallo –
la via che mena a te.
Mit dieser hohen Schule
lehrt Ihr uns, Vater unser
uns armen Sündern,
welch Weg zu treffen ist.

(tratto da “Darnaach viartausonk jaar”, di Hugo Resch e Alois Rambold, Curatorium Cimbricum Bavarense, 1980)

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